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Der Audi A7 Sportback
Das neue Ingolstädter Super-Coupé mit V6-Power
30.08.2010
Auch wenn natürlich die Baureihe Audi A6 nach wie vor der Umsatzbringer und auch im europäischen Maßstab sehr erfolgreiche Business- und Familien-Auto der gehobenen Klasse ist, so zeigt allein schon der Blick auf die automobilen Neuvorstellungen aus dem Hause Audi die immer breiter werdende Fahrzeug-Palette dieser VW-Konzerntochter. Konsequent wurden und werden die Baureihen mit den ungeraden Zahlen nämlich ausgebaut, um neue Käuferschichten zu erschließen, den deutschen Premium-Mitbewerbern ordentlich in die Suppe zu spucken oder um, mit ungewissem Erfolg, im Kleinwagensegment zu wildern.Der Ausbau der "ungeraden" Modellnummern wird zum Ende des Jahrzehnts forciert
Während der ebenfalls in diesem Jahr in Produktion gegangene Audi A1 sich wohl vor allem mit Fiat, Mini und Citroën als Hauptmitbewerbern herumschlagen muss, so bewegt sich der wirklich sehr gelungene A7 natürlich in gänzlich anderen Sphären. Die Mitbewerber in der Coupé-Oberklasse sind zahlreich und es bleibt spannend, ob es den Ingolstädtern gelingt, sich in diesem Markt unterhalb der absoluten Oberklasse-Limousinen zu etablieren. Der Audi A7 trifft nämlich nicht nur auf den Mercedes CLS und den Jaguar XK sondern auch auf den sportlich-wuchtigen Porsche Panamera und das nach Meinung von Auto-Experten ebenfalls gut gelungene Gran Coupé von BMW.
Für eine einheitliche Präsentation aller Baureihen von 1er bis 7er wurden bei den Ingolstädtern allerdings einige Innovationen und designtechnische Kabinettstückchen der im Jahre 2009 auf der NAIAS (North American International Auto Show) vorgestellten Designstudie Audi Sportback Concept geopfert. Als Retro-Referenz hatten sich die Audi-Designer zum Beispiel auf ein sehr gelungenes Design aus dem eigenen Hause zurück besonnen, den Audi 100 Coupé S aus den 1970er Jahren. Die Anmutung der Karosserie weist durchaus gewisse Parallelen auf, im direkten Vergleich wirken sowohl die 2009er Designstudie als auch der endgültige A7 natürlich wie kräftige Bodybuilder im Vergleich zu einem dünnen Hänfling. Das erstaunt umso mehr, als dass der Audi A7 gar nicht so viel länger ist als der historische Audi 100...
Überzeugende Motorisierung: Kein Motor unter 200 PS
Für jede Kraftstoffart werden für den Audi A7 vorerst zwei Sechszylinder Motor-Varianten erhältlich sein, die Benziner setzen dabei auf die durchzugsstarke und dynamische FSI-Technologie, die Diesel-Aggregate bauen auf das bewährte TDI-Prinzip, welches sich generell einer weiten, um nicht zu sagen flächendeckenden, Verbreitung im VW-Konzern erfreut. Schon die Einstiegsmotorisierung des Audi A7 Sportback 2.8 FSI quattro knackt dabei die, vor allem für männliche Käufer durchaus wichtige psychologische Marke von 200 Pferdestärken, wenn auch nur knapp: Die 204 PS bringen die circa 1,8 Tonnen Leergewicht des Fahrzeugs aber bereits ganz ordentlich auf Trab.
Der A7 Sportback 3.0 TFSI quattro hat allerdings wesentlich mehr Druck und 220 kW (300 PS!) ermöglichen hier durchaus sehr sportliches Fahren. Natürlich ist, wie heute fast immer, aus Sicherheitsgründen bei 250 km/h Schluss. Bei den Dieselmotoren kommt der Fahrspass zwar keinesfalls zu kurz, TDI-typisch steht aber beim A7 Sportback 3.0 TDI die Sparsamkeit, und damit ein für diese Klasse bemerkenswert niedriger Kraftstoffverbrauch, im Mittelpunkt. 204 beziehungsweise 245 PS und ein zumindest werksseitig versprochener Verbrauch im Bereich von 6,0 Litern sind unserer Meinung nach eine gelungene Kombination aus Fahrspaß, Umweltschutz und Geldbeutel-Schonung...
© Text: PS.de / JP | © Fotos, sofern nicht anders gekennzeichnet: PS.de
Schlagwörter: Audi A7 Audi Motoren BMW Mercedes Jaguar Porsche
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