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Opel Insignia OPC Sports Tourer
Echte Konkurrenz für die Power-Kombis von Audi
18.06.2010
Ein Automodell aus dem Hause Opel ist wohl eher selten der ideale fahrbare Untersatz für den Dauereinsatz auf der Überholspur auf Autobahnen. Doch Moment, da gibt es ja die OPC-Serie! Zwar wurde die Extrem-Version des gelungenen Opel Insignia, der Opel Insignia OPC Sports Tourer, bereits schon im dem Herbst des Jahres 2009 vorgestellt, die Absatzzahlen waren aber anfänglich, wohl vor allem auf Grund der weltweiten Finanzkrise, doch eher dürftig.Der hohe Basispreis von 50.000 EUR hatte sicherlich auch einen gewissen Anteil, wenn man allerdings die souveränen Fahrleistungen des OPC Sports Tourer in Relation zum Anschaffungspreis setzt, dann erscheint dieser Basispreis nicht gar so hoch. Denn was dem Serien-Opel Insignia aktuell vorzüglich gelingt, nämlich in die angestammten Gefilde der oberen Mittelklasse-Modelle der Platzhirsche Audi, BMW und Mercedes-Benz einzudringen, dazu hat auch der OPC Sports Tourer durchaus Potential. Zwar ist er als Sport-Kombi ein klassisches Nischenprodukt, aber ganz definitv in einer sehr exklusiven Nische angesiedelt, denn was die Ausstattung, vor allem aber die Motorisierung anbelangt, kann er durchaus dem ultimativen Sportkombi, dem RS6 aus dem Hause Audi das Wasser reichen.
Der Opel Insignia OPC Sports Tourer im Überblick
Ein Sport-Kombi wendet sich wohl primär an solvente Geschäftsleute und Familien, denen die unbestreitbar praktischen Features eines Kombis zu brav sind und gleichzeitig aber ein reiner Sportwagen einfach zu unwirtschaftlich und zu wenig alltagstauglich ist. In puncto Sportlichkeit braucht sich der Insignia OPC Sports Tourer in jedem Fall nicht zu verstecken: Aus einem Sechszylinder-Biturbo-Kraftpaket mit 2,8 Litern Hubraumvolumen mobilisiert dieses tatsächlich rundum gelungene Fahrzeug satte 325 Pferdestärken, die der Fahrsicherheit zuliebe aber bei den mittlerweile üblichen 250 Stundenkilometern technisch ausgebremst werden.
Um diese Sportwagen-Power ist der Opel Insignia OPC Sports Tourer serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet. Wer auch in reiferem Alter und mit Familienanhang ab und zu mal den Kavaliersstart an der Ampel schätzt, ist auch in diesem Punkt beim OPC in guten Händen. In nur 6,3 Sekunden katapultiert der Doppelturbo-Motor dieses doch recht schwere Gefährt von 0 auf Tempo 100.
Trotz aller sportlicher Optik: Ein durchaus alltagstaugliches Auto
Da der OPC Sports Tourer trotz all dieser Sportlichkeit im Grenzbereich von jenseits der 200 km/h immer noch einigermaßen wirtschaftlich arbeitet, ist er auch für Langstreckenfahrten, die in zügigem Tempo absolviert werden müssen, eine gute Fahrzeugwahl. Morgens ein Termin in Hamburg und nachmittags ein weiterer Termin in Süddeutschland? Mit dem OPC sicherlich gut möglich, auch der Reisekomfort ist dank sehr bequemer Sitze mit diversen Einstellmöglichkeiten sehr gediegen. Um den OPC Sports Tourer auch optisch von den "gewöhnlichen" Opel Insignia-Modellen abzugrenzen, kommt das Fahrzeug bereits ab Werk im sportlichen Tuning-Look daher. Das Fahrwerk ist tiefer ausgelegt, auch die deutlich sichtbaren Bremssättel sind natürlich den brachialen Fahrleistungen angepasst worden. Wer einen Opel Insignia OPC Sports Tourer von vorne betrachtet, erkennt ihn leicht an den großformatigen vertikalen Lufteinlässen an der Fahrzeugfront.
© Text: PS.de / JP | © Fotos, sofern nicht anders gekennzeichnet: PS.de
Schlagwörter: Opel Auto Motoren Insignia Sportwagen Tourer Audi
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