© Activision Blizzard

Starcraft 2
Im Westen nichts Neues?
19.08.2010
PS Spielefacts
Titel:
Starcraft 2
Publisher:
Activision Blizzard
Genre:
Echtzeitstrategie
Release:
27.07.2010
USK:
ab 12 Jahre
Diese Entertainment Paket beschert Zockern dabei weitaus mehr als nur simplen Spaß. Geboten wird ein unglaubliches Maß an Abwechslung von der cinematischen und sehr facettenreichen Kampagne bis zum fordernden und sauber balancierten Multiplayer-Modus.
Terraner im Mittelpunkt
Es mag inzwischen bis zum Leser durchgedrungen sein, dass "Starcraft 2", im Gegensatz zum Erstling, nur eine einzelne Kampagne darbietet, nämlich die Geschichte der Terraner. Die Tatsache, dass wir die anderen beiden Fraktionen nur als Gegner bzw. Gegenüber der menschlichen Fraktion zu Gesicht bekommen, ist natürlich bedauernswert. Gerade als Newcomer, der seine taktische Überlegenheit in Online Multiplayer Duellen unter Beweis stellen will, sollte man sich zum Zwecke der Vorbereitung auf die zu erwartenden Schlachten nicht auf die Single-Player Kampagne verlassen.
Das soll aber nicht heißen, die Kampagne sei eintönig, im Gegenteil: Viele Missionen beleuchten auf kreative und fesselnde Weise verschiedene Aspekte des gleichen Handlungselements. Aber auch außerhalb dieses kreativen Erzählinstrumentariums wird es dem Spieler wohl so schnell nicht langweilig werden. Dynamische Level, die durch die Ausbreitung glühender Lava oder alles vernichtender Sonnenstürme für stete Unruhe sorgen, sind ein willkommenes Gameplay-Element.
Gemäßigter Hardwarehunger
Hat man einen Rechner der neuesten Generation, eignet sich der Titel nicht gerade dazu, die grafischen Muskeln mal auf die Probe zu stellen. Im Gegenteil, die Systemanforderungen von "Starcraft 2" sind erstaunlich moderat. In der Tat glänzt die Umgebungsgrafik erwartungsgemäß nicht gerade durch ihre architektonische Komplexität und auch Aliasing ist selbst auf der höchsten Detailstufe deutlich zu erkennen. Dennoch wird dem Spieler im Ergebnis ein ansprechender Sci-Fi Look mit vielen liebevoll eingeflochtenen Details präsentiert, die für eine belebte und lebendig erscheinende Szenerie sorgen.
PS.de meint: Die hingegebendsten der Hingegebenen werden die Langzeitmotivation von Blizzard´s Hoffnungsträger wohl noch durch die ausgiebige Benutzung der implementierten Tools zur Erschaffung neuer Karten und neuer Spiel-Modifikationen in die Höhe treiben. Aber auch ohne diese Features würde "Starcraft 2" als eigenständiges und brillantes Spiel aus der Masse heraus ragen. Die Fokussierung auf die Terraner wird nicht jedem gefallen, lässt dafür aber auf üppig inszenierte Episoden mit den beiden außerirdischen Rassen in naher Zukunft hoffen. "Starcraft 2" ist weit mehr als ein altes Spiel mit neuem Gesicht. Es ist ein variantenreiches und episches Echtzeit-Strategie-Abenteuer, das Spieler für Wochen, Monate oder vielleicht sogar wieder Jahre an ihren PC fesseln wird.
Webtipp - Starcraft 2 Patch - Fanblog mit News, Downloads und Tipps
© Text: PS.de / CN | © Fotos, sofern nicht anders gekennzeichnet: PS.de
Schlagwörter: Starcraft 2 Blizzard Spiel Games PC
Comments
Kommentar von Wurstmensch | 18.08.2010, 15:59
Hach ja, der Stern, nein vielmehr die Sonne am RTS-Himmel geht auf...
Nur schade, dass die Multiplayer-Partien auf den eigenen Kontinent begrenzt sind. Was sich Blizzard dabei gedacht hat, weiss ich nicht. Der fehlende Lan-Modus ist aber zu verschmerzen.
Hach ja, der Stern, nein vielmehr die Sonne am RTS-Himmel geht auf...
Nur schade, dass die Multiplayer-Partien auf den eigenen Kontinent begrenzt sind. Was sich Blizzard dabei gedacht hat, weiss ich nicht. Der fehlende Lan-Modus ist aber zu verschmerzen.
Kommentar von Käsetiger | 19.08.2010, 11:52
Was sich Blizzard bei der Kontinentbeschränkung gedacht hat, kann dir jeder beantworten, der weiß, woher "kekekekekeke" kommt.
Was sich Blizzard bei der Kontinentbeschränkung gedacht hat, kann dir jeder beantworten, der weiß, woher "kekekekekeke" kommt.
Kommentar von Wurstmensch | 19.08.2010, 12:12
Hallo Käsetiger,
na was hat sich denn Blizzard dabei gedacht? Orkisch für "lol" wirds ja kaum gewesen sein. Dass man verschiedene Realms auf verschiedenen Kontinenten für 10 Millionen WoW-Spieler braucht, ist schon klar. Zu meiner WoW Zeit, die mit Erscheinen des Addons Burning Crusade endete, konnte man sich aber trotzdem auf allen Servern weltweit einen Charakter erstellen. Bei Starcraft 2 hingegen ist es ja so, dass Käufer der europäischen Version nicht einmal die Möglichkeit haben, sich auf einem anderen Gateway anzumelden, um z.B. mit Amerikanern zu spielen. Komischerweise ist das bei Blizzards letzten beiden Strategiespielen Warcraft 3 ebenso wie bei Starcraft 1 noch möglich. Richtig haarig wird es auch, wenn bedenkt, dass beispielsweise Franko-Kanadier, die den französischen Client von Blizzards Website geladen haben, über europäische Server spielen müssen, also mit sehr hohem Ping. Das kann es doch echt nicht sein.
Hallo Käsetiger,
na was hat sich denn Blizzard dabei gedacht? Orkisch für "lol" wirds ja kaum gewesen sein. Dass man verschiedene Realms auf verschiedenen Kontinenten für 10 Millionen WoW-Spieler braucht, ist schon klar. Zu meiner WoW Zeit, die mit Erscheinen des Addons Burning Crusade endete, konnte man sich aber trotzdem auf allen Servern weltweit einen Charakter erstellen. Bei Starcraft 2 hingegen ist es ja so, dass Käufer der europäischen Version nicht einmal die Möglichkeit haben, sich auf einem anderen Gateway anzumelden, um z.B. mit Amerikanern zu spielen. Komischerweise ist das bei Blizzards letzten beiden Strategiespielen Warcraft 3 ebenso wie bei Starcraft 1 noch möglich. Richtig haarig wird es auch, wenn bedenkt, dass beispielsweise Franko-Kanadier, die den französischen Client von Blizzards Website geladen haben, über europäische Server spielen müssen, also mit sehr hohem Ping. Das kann es doch echt nicht sein.
Kommentar von Käsetiger | 20.08.2010, 11:22
Das mit den Kanadiern ist natürlich genausowenig durchdacht wie 1000 andere Beispiele, die Du jetzt heranzerrst und mit denen Du wahrscheinlich recht hast.
Warum man aber bei WC3 und SC1 das nicht nachträglich machen kann, sollte auf der Hand liegen. Blizzard verdient mit diesen Titeln immer noch Geld nur aufgrund der Ligen. Der bestehende Ligabetrieb würde aber durch eine nachträgliche Regionalisierung zerstört werden, so blöde ist Blizzard nicht.
Aber ich kann schon verstehen, bei dem, was es damals an Anfeindungen gegen Blizzard gab, weil sie keine Möglichkeiten geschaffen haben, ein "europäisches Spiel" für Koreaner zu sperren, daß man da heute von vorneherein "gefährliche Gewässer", die auch schnell in Rassismus umschlagen, umschifft.
Blizzard hat seinerzeit scharenweise Spieler verloren, die keine Lust mehr hatten, vergeblich zu versuchen, sich gegen die übermächtigen Südostasiaten, die man in jedem Spiel fand, anzukämpfen.
Ich finde, auch wenn der Spieler dadurch benachteiligt wird, das Blizzard daher durchaus das Recht hat, aus der Vergangenheit zu lernen.
Was das jetzt mit WoW zu tun haben soll, außer dem gleichen Label, entzieht sich jedoch völlig meinem Verständnis.
Das mit den Kanadiern ist natürlich genausowenig durchdacht wie 1000 andere Beispiele, die Du jetzt heranzerrst und mit denen Du wahrscheinlich recht hast.
Warum man aber bei WC3 und SC1 das nicht nachträglich machen kann, sollte auf der Hand liegen. Blizzard verdient mit diesen Titeln immer noch Geld nur aufgrund der Ligen. Der bestehende Ligabetrieb würde aber durch eine nachträgliche Regionalisierung zerstört werden, so blöde ist Blizzard nicht.
Aber ich kann schon verstehen, bei dem, was es damals an Anfeindungen gegen Blizzard gab, weil sie keine Möglichkeiten geschaffen haben, ein "europäisches Spiel" für Koreaner zu sperren, daß man da heute von vorneherein "gefährliche Gewässer", die auch schnell in Rassismus umschlagen, umschifft.
Blizzard hat seinerzeit scharenweise Spieler verloren, die keine Lust mehr hatten, vergeblich zu versuchen, sich gegen die übermächtigen Südostasiaten, die man in jedem Spiel fand, anzukämpfen.
Ich finde, auch wenn der Spieler dadurch benachteiligt wird, das Blizzard daher durchaus das Recht hat, aus der Vergangenheit zu lernen.
Was das jetzt mit WoW zu tun haben soll, außer dem gleichen Label, entzieht sich jedoch völlig meinem Verständnis.
Kommentar von Wurstmensch | 20.08.2010, 20:08
Den WoW-Stein hast du doch ins Rollen gebracht mit \"kekekeke\", wenn ich dich nicht falsch verstanden hab.
Und bei Warcraft z.B. wars doch sauber gelöst. Europäer auf Northrend, Koreaner auf ihrem Realm, Amis auf Kalimdor. Wer in Europa bleiben will, kann sich ja nen Account nur in Northrend erstellen. Wer\'s härter mag, macht sich eben einen aufm koreanischen Server. Aber ich hätte bitteschön gerne die Wahl, nicht so wie jetzt.
SC 2 ist ein super Spiel, das will ich gar nicht kaputtreden. Aber meiner Meinung nach war die bei WC3 gefundene Lösung perfekt - ich versteh immer noch nicht, warum die daran gerüttelt haben.
Den WoW-Stein hast du doch ins Rollen gebracht mit \"kekekeke\", wenn ich dich nicht falsch verstanden hab.
Und bei Warcraft z.B. wars doch sauber gelöst. Europäer auf Northrend, Koreaner auf ihrem Realm, Amis auf Kalimdor. Wer in Europa bleiben will, kann sich ja nen Account nur in Northrend erstellen. Wer\'s härter mag, macht sich eben einen aufm koreanischen Server. Aber ich hätte bitteschön gerne die Wahl, nicht so wie jetzt.
SC 2 ist ein super Spiel, das will ich gar nicht kaputtreden. Aber meiner Meinung nach war die bei WC3 gefundene Lösung perfekt - ich versteh immer noch nicht, warum die daran gerüttelt haben.
Kommentar von Käsetiger | 23.08.2010, 09:16
Hast Du in der Tat falsch verstanden. "Kekekekekeke" stammt aus der Anfangszeit von Starcraft 1, aber das ist natürlich auch schon Äonen her :)
Bei WC3 kann ich nicht mitreden, weil ich da schon keine Lust mehr auf Online-RTS hatte. Mag sein, daß die Lösung da "super" war.
Hast Du in der Tat falsch verstanden. "Kekekekekeke" stammt aus der Anfangszeit von Starcraft 1, aber das ist natürlich auch schon Äonen her :)
Bei WC3 kann ich nicht mitreden, weil ich da schon keine Lust mehr auf Online-RTS hatte. Mag sein, daß die Lösung da "super" war.
Kommentar von Wurstmensch | 23.08.2010, 09:48
Ach so, na dann nix für ungut. Hat sich ja alles geklärt.
Ach so, na dann nix für ungut. Hat sich ja alles geklärt.
Kommentar von Richard | 19.09.2010, 13:32
Wow, wer hätte gedacht, dass ein unpolitisches RTS Game so eine Diskussion auslösen könnte - oder habe ich den politischen Subtext übersehen? ;)
Wow, wer hätte gedacht, dass ein unpolitisches RTS Game so eine Diskussion auslösen könnte - oder habe ich den politischen Subtext übersehen? ;)
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