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Tales of Monkey Island
Guybrush does it again
06.08.2010
Die sehr beliebte Monkey Island Reihe hatte bereits Anfang des Jahres die Segel für eine weitere episodische Reise gesetzt und ist mit dem fünften und finalen Teil kürzlich wieder im Hafen eingelaufen. "Tales of Monkey Island" schildert die weiteren Abenteuer des "mächtigen Piraten" Guybrush Threepwood, der sich natürlich weiterhin im Dauerclinch mit Erzfeind LeChuck befindet. Wie man es erwartet hatte ist diese Saga alles andere als heroisch und hält einige sehr amüsante Handlungswendungen parat.Die Beziehungen der Hauptpersonen untereinander sind das treibende Element der Geschichte, während die, wie immer, schillernde Nebenbesetzung für die meisten Lacher sorgt. "Tales of Monkey Island" ist ein ausladendes Abenteuer mit interessanten Puzzeln und einem unverwechselbaren Slapstick Humor, welches sowohl Newcomer, als auch Experten in der Disziplin Beleidigungs-Schwertkampf ansprechen dürfte.
Häppchenweise Piratenunterhaltung
Die erste Episode endete noch auf eine Weise, die eher vermuten ließ, Guybrush habe das Ende seiner vielen Reisen erreicht, als er sich vergiftet in das Totenreich aufmachte, um LeChuck ein für allemal das Geisterpiratenlicht auszublasen und seine geliebte Elaine zu befreien. Natürlich laufen die Dinge aus dem Ruder und somit ist die Bühne für die weiteren Episoden bereitet. "Tales of Monkey Island" schert sich nicht um die üblichen Konventionen und es gibt sich noch nicht einmal damit zufrieden, diese Konventionen auf den Kopf zu stellen, sondern schafft es tatsächlich immer wieder, den Spieler mit erfrischend ausgefallenen Situationen zu überraschen.
Die Handlung bewegt sich elegant von spektakulären Action Sequenzen über fordernde Rätseleinlagen zu hollywoodreifen Filmpassagen. Und auch wenn sich die erste Episode noch ein wenig zäh anfühlt, pflügt man spätestens ab Episode Zwei mit Eleganz durchs Wasser und unterhält mit spielender Leichtigkeit für die rund 15-20 Stunden Spielzeit.
Einmal quer durch die Karibik
Im Verlauf der fünf Episoden reist man durch zahlreiche exotische und aufregende Gebiete der Karibik (und darüber hinaus!), macht Zwischenstopps auf anderen Inseln und die Bekanntschaft mit der Regierung einer Unterwasser Gesellschaft, lernt einen exklusiven Nachtclub kennen und muss sich durch das Haus eines verrückten Wissenschaftlers schlagen. Der Titel der dritten Episode, "Lair of the Leviathan", lässt das ungewöhnlichste der vielen Settings bereits erahnen.
Der Cartoon-Stil der Grafik unterstreicht effektvoll die heitere Grundstimmung des Spiels und auch die Soundeffekte und die Musik, inklusive des berühmten Monkey Island Themas, runden das gelungene Spielerlebnis ab.
PS.de meint: "Tales of Monkey Island" hat seine Wurzeln in der Hochzeit der Adventure Games mit einer großartigen Geschichte, faszinierenden Charakteren und Dutzendweise fordernden Puzzeln. Auch wenn die Rätseleinlagen nicht mehr ganz so schwer zu lösen sind, wie man das noch von früheren Monkey Island Spielen kennt, ist es immer noch sehr befriedigend, sich seinen Weg durch Guybrushs unterhaltsames Abenteuer zu knobeln. Die wenigen etwas langwierigen Stellen und gelegentliche Framerate Einbrüche bei den Action Sequenzen sind vernachlässigenswerte Schönheitsfehler in der ansonsten tadellos inszenierten Geschichte um Piraten, Geister, Schätze, die große Liebe und möglichst pointierte Beleidigungen.
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© Text: PS.de / CN | © Fotos, sofern nicht anders gekennzeichnet: PS.de
Schlagwörter: Monkey Island Lucas Arts PS3 Guybrush Rollenspiel PC-Spiel Playstation
Comments
Kommentar von Martin | 21.10.2010, 14:09
Spiele gerade die Special Edition des ersten Teils, einfach unerreicht
Spiele gerade die Special Edition des ersten Teils, einfach unerreicht
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